© 2020 by ordinary movement research

Bewegungsforschung. Körperarbeit. Improvisation.

Ordinary movement research bedeutet, die natürlich anwesende Lebendigkeit des eigenen Körpers im gerade aktuellen Kontext stets aufs Neue wahrzunehmen; die Bewegungen und die Fülle von Sinneseindrücken, die in jedem Moment geschehen, sich gegenseitig bedingen, weiterentwickeln und neu formieren. Diese natürliche Lebendigkeit zu beobachten und zu erforschen. Im Moment der Bewegung fortwährend zu versuchen, eigene innere Landschaften, Bewegungsimpulse und Sinneseindrücke wahrzunehmen, ihnen zu folgen und sich von ihnen leiten zu lassen. 

Das innere Sensorium erweitern, Bewegungen müheloser fliessen lassen,  in unbewussten Körperschichten weicher und präsenter werden. Mit dem Moment spielen.

 

Ordinary movement research ist eine Einladung, den eigenen Körper differenzierter wahrzunehmen, ihm zuzuhören und zu vertrauen, ihn ernst zu nehmen und von ihm zu lernen; sich in ihm zu verankern und sich wohl in ihm zu fühlen. 

Sich in der ganz eigenen Lebendigkeit zu erfahren kann darin unterstützen, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu fällen, zu spüren, wohin ein Weg geht oder gehen könnte, die eigene innere Stimme besser wahrzunehmen und ihr zu folgen, und sich dem eigenen Sein im Alltag bewusster zu werden. Daraus können sich neue, andere Handlungsmöglichkeiten eröffnen und neue Beziehungen enstehen, zu sich, zu anderen Menschen und zum Leben.