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Bewegungsforschung. Körperarbeit. Improvisation

Ordinary movement research entsteht fortlaufend aus der Faszination für die grossartige Lebendigkeit des menschlichen Körpers; aus der Bewunderung für sein natürliches Bestreben, Gleichgewicht herzustellen und aus dem grossen Wunsch, diese Faszination mit anderen Menschen zu teilen.

 

Ordinary movement research bedeutet die Lust und Neugierde am Erforschen und Erfahren der vielfältigsten Bewegungen und Sinneseindrücken des eigenen Körpers, welche in jedem Moment im gerade aktuellen Kontext entstehen, sich weiterentwickeln und neu formieren; das gewahr werden der inneren Landschaft als Impulsgeberin; das erweitern des inneren Sensoriums und das bewusster werden in unbekannten Körperschichten; das spielen ohne vorbestimmtes Ziel; das erleben der grossen Kommunikationsfähigkeit des Körpers, seines Dialogs mit dem Denken, Fühlen und Empfinden; das verkörpern des ganz eigenen Körperzuhauses.

 

Ordinary movement research ist eine Einladung, den eigenen Körper differenzierter

wahrzunehmen, ihm zuzuhören und zu vertrauen, ihn ernst zu nehmen und von ihm zu lernen; sich in ihm zu verankern und sich wohl in ihm zu fühlen. 

Sich in der ganz eigenen Lebendigkeit zu erfahren kann darin unterstützen, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu fällen, zu spüren, wohin ein Weg geht oder gehen könnte, die eigene innere Stimme besser wahrzunehmen und ihr vertrauen zu üben; sich dem eigenen Sein im Alltag bewusster zu werden. Daraus können sich neue, andere Handlungsmöglichkeiten eröffnen und neue Beziehungen entstehen, zu sich, zu anderen Menschen und zum Leben.

 © 2020 by ordinary movement research